Da ist einerseits das Bedürfnis, das vergangene zu löschen.
Löschen wollen ist reinigen, entledigen, loslassen, vergessen.
Vergessen ist nicht etwas, das ich willentlich tun kann.
Die Dinge bleiben ein Teil vom Ganzen.
Wäre es nicht so, blieben Lücken.
Wer weiss, ob dies Lücken nicht noch schmerzhafter wären.
Anderseits ist da das Bedürfnis altes wieder zu beleben.
Damit die damaligen Empfindungen zu reproduzieren.
Sie zu inszenieren, zu konservieren.
Empfindungen sind nicht etwas, die ich willentlich erzeugen kann.
Sie kommen und gehen.
Genau so Gedanken und Erinnerungen.
Wenn die Dinge erscheinen, will ich mich ihnen zuwenden.
Um sie rechtzeitig wieder gehen zu lassen.
Dabei widerstehe ich dem Spinnen eines dichterischen Netzes.
Und überlasse alles seinem Ureigenen.
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