Ich bin heute da, wo ich vor Jahren war und nicht sein wollte.
Dabei denke ich, wäre ich damals gescheiter dabei geblieben.
In der Zwischenzeit tat ich dies und das.
Immer mit einem Ziel.
Einem Ziel, das wechselte.
Ich wollte eben etwas sein.
Oder jemand.
Ich wollte über etwas sprechen, das etwas ist.
Und damit jemand sein, der über etwas spricht, das etwas ist.
Das Gefühl, während ich darüber schreibe, ist unangenehm.
Es lässt mich glauben: Wenn ich alles lösche, worüber ich sprach,
löscht sich auch das Gefühl.
Eine falsche Annahme.
Also lasse ich alles, wie es ist.
Und finde meinen Frieden damit.
Vielleicht integriert es sich so in meine Geschichte.
Keinesfalls eine stringente Geschichte.
Gut, dass auch Stringenz bloss eine Geschichte ist.
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