Wenn die Rede über andere nur vom Eigenen zeugt

Schlechte Rede über andere gründet in eigenen unerwünschten Gefühlen und Empfindungen.

Diese Empfindungen projiziere ich (unbewusst) fälschlicherweise auf eine Person in meiner Peripherie.

Indem ich Kritik anbringe, stelle ich die Erwartung an die Person, sich so einzufügen, damit ich selbst von unerwünschten Empfindungen befreit bleibe.

Damit erwecke ich wiederum unerwünschte Empfindungen beim Gegenüber, wodurch sich diese:r nach Möglichkeit der Befreiung davon bemüht.

Ein Domino-Effekt entsteht, bis eine Person die Kette nicht mehr weitergibt, sondern die Spannungen in sich auflöst.

Ist es sinnvoll, Kritik und Bemängelung zu äussern, und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Welche Alternativen gibt es?


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